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Gleitschirmfliegen
Tandemfliegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Unbekannt   
Sonntag, 06. Juli 2008 um 17:58

Tandemflüge mit den Kurpfälzern?

Viele interessierte Besucher fragen, ob wir als Verein Tandem- bzw. Passagierflüge oder auch Gleitschirm Ausbildungen anbieten. Grundsätzlich lässt sich diese Frage mit Nein beantworten, denn die Grundausbildung oder auch die Durchführung von Tandem/ Passagierflüge gehört nicht zu den Angeboten unseres Vereins.

Anlaufstelle für Passagierflüge sind Tandem-Zentrale, die von einem unserer Mitglieder betrieben wird; außerdem bieten auch oft Flugschulen Passagierflüge an.

In der Regel bieten diese Flugschulen neben der normalen Ausbildung zum Gleitschirmpiloten auch Schnupperkurse für Einsteiger.

Hierfür sind erfahrungsgemäß außer einer gewissen körperlichen Beweglichkeit und zeitlicher Flexibilität keine weiteren Voraussetzungen beim Interessierten notwendig.

 

Aktualisiert am Mittwoch, 21. Juli 2010 um 07:16
 
Eine kurze Zusammenfassung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Unbekannt   
Samstag, 05. Juli 2008 um 22:11

Die noch jungen Luftsportarten Drachen- und Gleitschirmfliegen erfreuen sich großer Beliebtheit. Gleitschirmfliegen ist ein Flugsport für alle.

Etwa 30.000 Piloten üben den Sport aktiv aus.

Der Reiz dieser Sportarten liegt in der Verwirklichung des uralten Menschheitstraums des vogelgleichen Fluges, in seiner technischen Einfachheit und der Mobilität der Fluggeräte. Gleitschirmfliegen heißt die Elemente der Natur zu nutzen und in der Luft zu schweben. Der Gleitschirm ist dabei das einzige Fluggerät, daß man zusammenfalten und in einen Rucksack verpacken kann!

Über die Ursprünge des Gleitschirmfliegens gibt es unterschiedliche Theorien. Es scheint unabhängig aus dem "Parasailing" in den USA und dem "Vol libre" in Frankreich entstanden zu sein. So ist z.B. bekannt, daß 1978 zwei Franzosen mit Flächensprungschirmen Fußstartversuche am Berg durchführten.

In Deutschland wurde das Gleitschirmfliegen 1987 vom Bundesminister für Verkehr zugelassen und geregelt.

Aktualisiert am Sonntag, 06. Juli 2008 um 23:31
 
Heutige Gleitschirme ... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Unbekannt   
Samstag, 05. Juli 2008 um 22:10

... sind elliptische Tragflächen

von 20 bis 30 qm, deren Kammern im Flug durch Staudruckluft gefüllt und versteift werden.

Verbunden ist der Pilot mit dem Gleitschirm durch die von der Unterseite herablaufenden Fangleinen und das Gurtzeug. Der Gleitschirm wird durch eine rechte und linke Steuerleine, die den Schirm einseitig abbremsen, gesteuert. Gleichzeitige Betätigung beider Steuerleinen vermindert die Fluggeschwindigkeit.

Die Gleitleistung moderner Schirme liegt bei etwa 1 : 7, d.h. ein Gleitschirm kann bei einer Höhe von 1000 Metern 7 km ohne Aufwind zurücklegen.

Auch wenn ein Gleitschirm

in einer unbewegten Luftmasse theoretisch immer sinkt, so ist es doch das Bestreben eines jeden Piloten, möglichst lange in der Luft zu bleiben. Dazu versucht er Luftmassen zu finden, die sich aufwärts bewegen und in denen er ebenfalls steigen kann.

Prinzipiell gibt es davon zwei Arten: Einmal der dynamische (Hang-)Aufwind. Strömt der Wind frontal gegen einen Bergrücken, wird die Luft zwangsläufig nach oben gelenkt. Es entsteht dynamischer Hangaufwind, der an Steilkanten und in Gipfelnähe am stärksten ist und in denen sich ein Gleitschirm halten kann.

Die andere Quelle aufsteigender Luft ist die Thermik. Thermikfliegen ist die eigentliche Kunst und Faszination des Gleitschirmfliegens. Es ist berauschend, wie ein Vogel in die Höhe zu steigen und die Landschaft immer weiter unter sich ausgebreitet zu sehen.

Die Kunst ist es, die am Boden erwärmte Luft, die in "Blasen" und "Schläuchen" aufsteigt, zu finden und wirkungsvoll für sich als lautlose Aufstiegshilfe zu nutzen.

Wenn ein Pilot diese Techniken beherrscht...

dann kann er auch "auf Strecke" gehen. Streckenfliegen bedeutet, sich vom vertrauten Fluggebiet zu lösen und wie ein Segelflieger mit Hilfe der Thermik mehr oder weniger weite Strecken zurückzulegen, selbstverständlich unter Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen (Flugtechnik, Kenntnisse über Meteorologie, Lufträume, Karten, Außenlandeplätze etc.). Streckenflüge über 200 km sind bei exzellenten Piloten keine Seltenheit mehr.

Man benötigt zum Steuern eines Gleitschirms...

kaum Kraft, allerdings eine Portion Übung und vor allem fundierte Kenntnisse über Wetter, Luftrecht und geländebedingte Gefahren. Man kann zu jeder Jahreszeit gleitschirmfliegen und jede Jahreszeit hat ihren speziellen Reiz!

Geflogen wird überwiegend im Hochgebirge, aber auch in Mittelgebirgen und - mit Hilfe von Schleppwinden - auch im Flachland. Verglichen mit jeglicher anderen Fliegerei hält sich beim Gleitschirmfliegen der finanzielle und zeitliche Aufwand in Grenzen.

Aktualisiert am Sonntag, 06. Juli 2008 um 11:26
 
Videotipp PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Unbekannt   
Samstag, 05. Juli 2008 um 21:26
  • Der vom Bayrischen Rundfunk produzierte Film:
    "Glücklicher Ikarus - Mit dem Gleitschirm über die Alpen"
    ...erzählt die Alpenüberquerung von Toni Bender, einem in der Szene sehr bekannten Piloten. Dieser Film ist auch für Nichtflieger bestens geeignet, da er ebenfalls Hintergründe zum Gleitschirmfliegen und dem Wettergeschehen schildert. "Glücklicher Ikarus" wurde vom BR, als auch von ARTE bereits ausgestrahlt.
  • Offizielles Einführungsbuch mit Lehrvideos auf CD-Rom:
    Peter Janssen, Karls Slezak, Klaus Tänzler: Gleitschirmfliegen. Theorie und Praxis. 12. grundlegend überarbeitete Auflage. München: nymphenburger, 2001
Aktualisiert am Sonntag, 06. Juli 2008 um 11:30
 
Weiterführende Links zum Thema Gleitschirmfliegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Unbekannt   
Samstag, 05. Juli 2008 um 21:24

Ob Flugschule, Verbände oder einfach nur etwas "Parasurfen" im Netz, unter diesen Links findet jeder etwas.

Forum aller angeschlossenen Vereine:

Verbände:

Flugschulen in der Region:

UL-Flugschule:

Gleitschirmportale im Internet:

Aktualisiert am Mittwoch, 09. Juni 2010 um 16:23
 
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